Die Sonne ist unsere grösste Energiequelle. Sie liefert pro Jahr eine Energiemenge von etwa dem 20‘000fachen des Weltprimärenergie-bedarfs - konstant, sauber und kostenlos. Mit intelligenter Technik kann die unerschöpfliche Energie für Wohn- und Arbeitsgebäude verschiedenartig genutzt werden.
Wer die Energie der Sonne nutzt, belastet die Umwelt nicht. Im Gebäudebereich lässt sich die Sonnenenergie mit Hilfe der Solartechnik auf unterschiedliche Arten nutzen:
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Sonnenkollektoren zur Wärme- und Warmwassergewinnung (Solarthermie bzw. Photothermik).
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Solarzellen einer Photovoltaikanlage für Umwandlung von Licht in Strom.
Die Sonne ist zuverlässig. In Kombination mit anderen Energieträgern sorgt sie beispielsweise ganzjährig für komfortable Wärme und Warm- wasser. Preiserhöhungen von Erdöl und Gas sind für den Solaranlage-besitzer kein Thema mehr.
Photovoltaik - das eigene Haus als Kraftwerk Eine Photovoltaikanlage wandelt die Sonneneinstrahlung direkt in Elektrizität um und speist diese ins Stromnetz ein. Das Stromnetz wird dabei als Energiespeicher benutzt. Der durchschnittliche Energieverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts beträgt im Jahr ca. 5'500 kWh. Eine Fläche von ca. 50 m2 und mit optimaler Ausrichtung kann diesen Bedarf bereits decken. Die eigenen Solarzellen garantieren eine gewisse Unabhängigkeit bei der Stromversorgung. Und sie sind Ausdruck des persönlichen Engagements für nachhaltigen Umweltschutz. Gewisse Kantone und einzelne Gemeinden unterstützen die Solarenergie und zahlen Förderbeiträge oder bieten Steuerreduktionen. Ein Renggli-Haus nutzt auch die passive Sonnenenergie. Die Sonnenstrahlen werden durch grosse Fenster Richtung Süden ins Haus geleitet und unterstützen die Erwärmung der Innenräume.