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19.10.2012
Ausgezeichnetes Renggli-Werk

Solarpreis 2012 für Renggli-Werk

Das Renggli-Produktionswerk im luzernischen Schötz erhält den Solarpreis 2012 In der Kategorie „Gebäude: Neubauten und Bausanierungen“. Am 19. Oktober 2012 verleiht die Solar Agentur Schweiz zusammen mit Bundespräsidentin Dr. Eveline Widmer-Schlumpf, Architekt Lord Norman Foster und weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft diese und 14 weitere Solarpreis-Auszeichnungen in der Umweltarena Spreitenbach.

Photovoltaik-Anlagen auf Dach und Fassade, ein eigenes Kleinwasserkraftwerk, Energierückgewinnung der Produktionsanlagen, ein effizientes Beleuchtungskonzept und der Minergie-Standard zeugen vom grossen Engagement, Ressourcen zu schonen und den Energiebedarf tief zu halten. Das anfangs Jahr neu eröffnete Renggli-Werk krönt nicht nur die Geschichte eines Familienbetriebs, der bereits in der vierten Generation erfolgreich unterwegs ist. Die Halle ist auch Zeugnis für das Umdenken, das in der Gesellschaft stattfindet. „Das Bedürfnis, energieeffizient und nachhaltig zu bauen, hat die Nachfrage für ein solches Werk geschaffen“, sagt CEO Max Renggli. „Die Solarpreis-Auszeichnung ehrt uns und ist eine schöne Bestätigung für unsere tägliche Arbeit“.

Ein sinnlicher Bau – sinnvoll geplant

Das Renggli-Werk beruht auf einem energieeffizienten Gebäudekonzept und entspricht dem Minergie-Standard, was bei einem Gebäudevolumen von 62‘237 Kubikmetern kein leichtes Unterfangen ist. Auf dem Dach wird Sonnenenergie über die Photovoltaikanlage durch einen zweckgebundenen Stromzähler vollumfänglich in das Stromnetz eingespiesen. Bei der Bewerbung für den Solarpreis noch nicht einmal berücksichtigt: Per Ende September 2012 wurde die Photovoltaikanlage nochmals ausgebaut und deckt nun zusammen mit den 15‘000 kWh Strom aus dem bestehenden Kleinwasserkraftwerk den jährlichen Energiebedarf von 180 Einfamilienhäusern.

Die Effizienz liegt (auch) im Detail

Zur Nutzung der Sonnenenergie kommen im Renggli-Produktionswerk viele Einzelmassnahmen, die seinen energieeffizienten Wert belegen. Die Hallenbeleuchtung besteht aus hocheffizienten Hallenstrahlern mit Halogenmetalldampflampen. Zudem spart man durch das Oblicht in den Produktionshallen 8‘000 Kilowattstunden jährlich. Ein zentrales BUS-System schaltet bei Nichtbedarf die Steckdosen für die Elektrostapler ab und verhindert Standby-Verluste. Ein Generator speist die Bremsenergie beim Regallager und beim Plattenbearbeitungszentrum ins Stromnetz zurück. Geheizt wird über eine Holzschnitzelheizung, die gleichzeitig Holzabfälle verwertet. Ein Retentionsbecken dient als Biotop und schafft Lebensräume für Flora und Fauna. Die fürs Auge reizvollste Massnahme war die Renaturierung des vorbeifliessenden Luthern-Bachs. Seit dem Werksneubau bei Renggli wachsen entlang des Baches junge Bäume zur lauschigen Allee heran.

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Dokumente

PDF-Icon Medienmitteilung (PDF, 2 Seiten)

 

Medienkontakt

Heidi Fleischli-Scheidegger
Leiterin Marketing/Kommunikation Renggli AG
St. Georgstrasse 2, 6210 Sursee
Telefon direkt: 041 925 25 05 / heidi.fleischli@renggli-haus.ch

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